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ERoller

Schwieriges Terrain für E-Roller

Wer kennt es nicht, das vertraute Plärren des Zweitakt-Motors am Vormittag, wenn der Pöstler vors Haus fährt und Postkarten, Rechnung oder Liebesbriefe bringt? Wer jedoch einmal hinter einem Mofa gestanden hat und den Gestank einatmet, der weiss: Umweltfreundlich und effizient sind sie nicht gerade. Wird die Post deshalb bald mit umweltfreundlicheren und billigeren Fahrzeugen angeliefert? Jein.

Die Post hat im Rahmen der Postliberaliserung und dem steten Rückgang der Briefpost auch in Wiedikon die Briefkästen neu angeordnet und diskutiert, ob Briefe Privathaushalten erst am Nachmittag zugestellt werden könnten. Dennoch muss und will die Post ihren CO2-Ausstoss um zehn Prozent senken, und setzt vermehrt auf umweltfreundlichere Transportmittel. Heute stehen schweizweit 500 neue Elektro-Roller im Einsatz, 500 sollen in den nächsten Jahren dazukommen.

Im Zustellbereich Wiedikon ist gegenwärtig aber nur einer unterwegs, 18 Stück sind es in ganz Zürich, erklärt Mediensprecher Mariano Masserini gegenüber QN3. In Zukunft ist nicht geplant, weitere E-Roller im Kreis 3 einzusetzen. Die Mofas dürfen als weiterhin im Quartier herumknattern und stinken. Denn für die Post sind sie gerade in hügeligem Gelände und in einem städtischen Quartier mit hohen Zustellvolumen immer noch das beste Transportmittel.